Satzung

interlog-LOGO.

§1 Name, Sitz, Eintragung in Vereinsregister, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „Interlog – Verein für interkulturellen Austausch und politische Bildung“.

(2) Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e.V.“.

(3) Der Verein hat seinen Sitz in Potsdam.

(4) Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

(5) Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

§2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Zwecke des Vereins sind:

–         die Förderung und Unterstützung der Völkerverständigung, der interkulturellen Toleranz und des interkulturellen Austauschs durch das Angebot von Aktivitäten, welche die interindividuelle Begegnung verschiedener Völker ermöglichen, den Wissensschatz über die eigene Herkunft und andere Völker erweitern und das friedliche Zusammenleben der Völker begünstigen

–         die politische Bildungsarbeit mit dem Ziel der Schaffung und Förderung einer politischen Wahrnehmungsfähigkeit und eines politischen Verantwortungsbewusstseins, die auf der Grundlage der Normen und Werte einer rechtsstaatlichen Demokratie fußen

–         konkrete Präventions- und Interventionsarbeit mit dem Ziel der Reduktion von Vorurteilen und Diskriminierung, des Empowerments, der sozialen Integration und des Transfers demokratischer Normen und Werte

Der Verein „Interlog e.V.“ verfolgt seine Zwecke insbesondere durch:

–         die Organisation und Durchführung von internationalen Jugendbegegnungen, Workshops und Jugendinitiativen

–     im Rahmen dieser Veranstaltungen, die sowohl in Deutschland als auch im Ausland stattfinden können, soll zum einen die betreute Begegnung zwischen Deutschen und anderen Völkern bzw. Nationen gefördert werden und zum anderen der Austausch von Informationen über Deutschland und das Ausland ermöglicht werden

–         die Organisation und Durchführung von Informationsveranstaltungen, Diskussionsrunden und Seminaren

–   das Angebot von Trainingsprogrammen zur Vermittlung von Strategien zum Umgang mit und Abbau von Rechtsextremismus, Diskriminierung und Vorurteilen sowie Trainings im Bereich Projektmanagement

(3) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(4) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(5) Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3 Eintritt der Mitglieder

(1) Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die die Ziele des Vereins anerkennen, unterstützen und fördern.

(2) Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den Verein.

(3) Die Beitrittserklärung ist schriftlich vorzulegen.

(4) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Eintritt wird mit Aushändigung einer schriftlichen Aufnahmeerklärung wirksam.

(5) Jedes Mitglied hat eine Stimme.

(6) Die Ablehnung durch den Vorstand ist nicht anfechtbar.

(7) Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

§4 Austritt der Mitglieder

(1) Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen nur zum Schluss eines Kalenderjahres zulässig.

(2) Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Zur Einhaltung der Kündigungsfrist (Absatz 1) ist rechtzeitiger Zugang der Austrittserklärung an ein Mitglied des Vorstandes erforderlich.

(3) Ausgeschiedene Mitglieder des Vereins haben keinen Anspruch auf Rückgabe gezahlter Beiträge oder sonstiger Leistungen aus dem Vermögen des Vereins.

§5 Ausschluss der Mitglieder

(1) Die Mitgliedschaft endet außerdem durch Ausschluss.

(2) Der Ausschluss aus dem Verein ist nur durch einen wichtigen Grund möglich.

(3) Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung.

(4) Der Vorstand hat seinen Antrag dem auszuschließenden Mitglied mindestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich mitzuteilen.

(5) Eine schriftlich eingehende Stellungnahme des Mitglieds ist in der über den Ausschluss entscheidenden Versammlung zu verlesen.

(6) Ausgeschlossene Mitglieder des Vereins haben keinen Anspruch auf Rückgabe gezahlter Beiträge oder sonstiger Leistungen aus dem Vermögen des Vereins.

§6 Streichung der Mitgliedschaft

(1) Ein Mitglied scheidet außerdem mit Streichung der Mitgliedschaft aus dem Verein aus.

(2) Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt, wenn das Mitglied mit einem Jahresbeitrag im Rückstand ist und diesen Betrag auch nach schriftlicher Mahnung durch den Vorstand nicht innerhalb von 3 Monaten von der Absendung der Mahnung an voll entrichtet. Die Mahnung muss mit eingeschriebenem Brief an die letzte dem Verein bekannte Anschrift des Mitglieds entrichtet sein.

(3) In der Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft hingewiesen werden.

(4) Die Mahnung ist auch wirksam, wenn die Sendung als unzustellbar zurückkommt.

(5) Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, der dem betroffenen Mitglied nicht bekannt gemacht wird.

§7 Mitgliedsbeitrag

(1) Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten.

(2) Seine Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung.

(3) Der Beitrag ist jährlich bis zum 31. Dezember des ablaufenden Jahres zu zahlen und für das Eintrittsjahr voll zu entrichten.

(4) Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

§8 Organe des Vereins

(1) Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand

§ 9 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschlussfassende Organ des Vereins.

(2) Sie ist zu berufen

a)   wenn es das Interesse des Vereins erfordert, jedoch mindestens

b)   jährlich einmal im Geschäftsjahr.

c)   bei Ausscheiden eines Mitgliedes des Vorstandes binnen 3 Monaten.

(3) Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

–         Sie wählt den Vorstand.

–        Sie beschließt das Arbeitsprogramm des Vereins.

–         Sie entlastet den Vorstand.

–         Sie wählt den Rechnungsprüfer.

–         Sie beschließt den Ausschluss von Mitgliedern.

–         Sie beschließt über Satzungsänderungen.

–         Sie beschließt über die Auflösung des Vereins.

Über Satzungsänderungen stimmt die Mitgliederversammlung nur ab, wenn diese zuvor schriftlich in der Tagesordnung angekündigt wurden. Bei Satzungsänderungen wird der genaue Wortlaut angegeben. Satzungsänderungen, die vom Amtsgericht oder vom Finanzamt zur Registrierung oder zur Erlangung der Gemeinnützigkeit verlangt werden, kann der Vorstand durch einstimmigen Beschluss vornehmen.

§10 Form der Berufung der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen zu berufen.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn die Einberufung von einem Drittel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe der beabsichtigten Tagesordnung verlangt wird.

(3) Die Berufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung (= die Tagesordnung) bezeichnen. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Einladung an die letzte bekannte Mitgliederanschrift.

§11 Beschlussfähigkeit Mitgliederversammlung

(1) Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß berufene Mitgliederversammlung.

(2) Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (§ 41 BGB) ist die Anwesenheit von zwei Dritteln der Vereinsmitglieder erforderlich.

(3) Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Absatz 2 nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von 4 Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen.

(4) Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Vereinsmitglieder beschlussfähig.

(5) Die Einladung zu der weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit (Absatz 4) zu enthalten.

§12 Beschlussfassung

(1) Es wird durch Handzeichen abgestimmt.

(2) Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen (anwesenden) Mitglieder.

(3) Zu einem Beschluss, der einen Verstoß gegen die Satzung oder bei Vorliegen eines gewichtigen Grundes beinhaltet, ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.

(4) Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.

(5) Zur Änderung des Zwecks des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.

(6) Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (§ 41 BGB) ist eine Mehrheit von vier Fünfteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.

(7) Stimmenthaltungen und bei schriftlicher Abstimmung ungültig abgegebene Stimmen zählen für die Mehrheiten der erschienenen Mitglieder (Absätze 2, 3 und 5) als Neinstimmen.

§ 13 Beurkundung der Versammlungsbeschlüsse

(1) Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen.

(2) Die Niederschrift ist von dem Vorsitzenden der Versammlung zu unterschreiben.

(3) Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.

§ 14 Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und dem Schatzmeister.

(2) Die Mitglieder des Vorstandes besitzen Einzelvertretungsbefugnis.

(3) Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren bestellt.

§ 15 Auflösung des Vereins

(1) Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung  aufgelöst werden.

(2) Das Vereinsvermögen fällt an eine von der Mitgliederversammlung zu bestimmende juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zur ausschließlichen und unmittelbaren Verwendung für Zwecke nach § 2 der Satzung.